MARLENES HAUS, 2022

22 Tuschzeichnungen

Chinesische Tusche auf Büttenkarton, manche kombiniert mit Bleistift bzw. Collage, 1 Print

12 Blätter 50 x 65 cm (Gesamtansichten), 10 Blätter in verschiedenen kleineren Formaten (Details)

Optional auf farbigen Bögen, jeweils 65 x 84 cm, mehrschichtige Acryllasur

Im Besitz der Grafischen Sammlung der Berliner Stadtmuseums

Im Jahr 1930 erbaute Marlene Poelzig in der Tannenbergallee 28 ein Haus für sich und ihre Familie, das aufgrund seiner klug durchdachten und dem Alltag angepassten Struktur als Vorbild für moderne Architektur in der Fachwelt Beachtung erfuhr. Im selben Jahr erschienen weltweit Artikel über die Villa. Die zu diesem Zweck aufgenommenen Fotografien stammen von dem Berliner Fotografen Max Krajewski.

Im November 2021 wurde diese Ikone des Neuen Bauens trotz organisierter Proteste durch die Initiative Villa Poelzig vom Besitzer abgerissen.

Die Arbeit MARLENES HAUS ist eine Hommage an Marlene Poelzig. Wie bei einer Hausbesichtigung man wird vom Eingang über das Erdgeschoss in den 1. Stock und von dort in den Garten geleitet. Dennoch steht auch jedes Bild, jedes Zimmer für sich und kann allein gezeigt werden. Wer ein Haus besucht, bekommt auch nicht immer alle Zimmer zu Gesicht.

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1 Vorderfront mit Garten
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2 2 Eingang Diele
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2a Vase
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3 Esszimmer mit Gartenblick
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3a Esszimmerlampe
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4 Kaminzimmer
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4a Kaminwand
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5 Kinderzimmer
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5a Kinderzimmer, Pferdchen im Garten
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6 Küche
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6a Küchendetail
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7 Flur im ersten Stock
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7a Flurlampe
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8 Damenschlafzimmer
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8a Damenschlafzimmer Detail
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9 Kinderschlafzimmer
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9a Kinderschlafzimmer Detail
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10 Sonnenterasse
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10a Kleiner Sonnenbadender
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11 Schwimmbecken
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11a Schwimmendes Mädchen
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12 gedeckter Tisch im Garten
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12a Tisch im Garten, verkehrt
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13 Rückseite der Villa Poelzig